Regeln Streetball

1. Fair Play

Die wichtigste Regel heißt „Fair Play“. Deshalb gibt es beim Streetball keinen Schiedsrichter sondern nur Courtbeobachter, die den Spielstand und alle Fouls notieren und bei Unstimmigkeiten einschreiten. In letzter Instanz entscheidet der Supervisor. Der Courtbeobachter bzw. Supervisor wird von den gegnerischen Mannschaften gestellt

2. Anzahl der Spieler

Gespielt wird 3 gegen 3. Ersatzspieler dürfen beliebig oft ein- und ausgewechselt werden. Der Mannschaftskapitän ist Ansprechpartner für die Spielleitung oder die Courtbeobachter.

3. Spielmodus

Gespielt wird jeweils ein Spiel bis 11 Punkte oder 15 Minuten. Zwischen den angesetzten Spielen ist eine Pause von mindestens 5 Minuten vorgesehen. Zeitspiel verstößt gegen das Fairplay – Prinzip.
Spielverzögerungen werden mit Ballverlust bestraft.

4. Spielzeit

Ein Spiel endet, wenn ein Team 11 Punkte erreicht hat oder die Spielzeit von 15 Minuten vorbei ist. Im letzteren Fall wird der aktuelle Spielstand übernommen. Bei Unentschieden entscheidet ein Freiwurfschießen (je Spieler ein Freiwurf, bis eine Entscheidung gefallen ist).

5. Ballbesitz und Checken

Der erste Ballbesitz wird durch Auswerfen entschieden. Hierzu wirft ein beliebiger Spieler eines Teams von der 3-er Linie. Bei einem Korberfolg hat sein Team den ersten Ballbesitz, im Falle des Scheiterns hat das andere Team den ersten Ballbesitz. Nach jedem Korberfolg wechselt der Ballbesitz – „kein make it, take it“. Nach jedem Ballbesitzwechsel (auch Defense-Rebound) beginnt das Spiel hinter der 2-Punkt-Linie (Distanzlinie). Nur nach einem Korberfolg oder einem Foul muss der Ball vom verteidigendem Team übergeben (gecheckt) werden.

6. Punkte

Ein Feldkorb und ein Freiwurf zählen je ein Punkt. Erfolgreiche Würfe hinter der Distanzlinie zählen 2 Punkte.

7. Fouls

Der gefoulte Spieler sagt das Foul an. Bei der Foulanzeige wird Fairness erwartet. Das Spiel wird mit Ballbesitz für das gefoulte Team fortgesetzt, auch wenn der Spieler im Wurf gefoult wurde. Wenn ein Spieler bei einem erfolgreichen Wurf gefoult wird, zählt der Korb und der Ballbesitz wechselt.
Ein Verteidiger begeht ein Foul, wenn er einen Angreifer in der Bewegung oder in der Ballkontrolle z.B. durch einen Körperkontakt benachteiligt.
Ein Angreifer begeht ein Foul, wenn er den Verteidiger rempelt oder festhält.

8. Strafen

Unsportliche Fouls werden mit einem Freiwurf für den gefoulten Spieler und den Ballbesitz für dessen Team bestraft. Bei mehreren unsportlichen Fouls hält sich der Supervisor das Recht vor den betroffenen Spieler vom laufenden Spiel auszuschließen; bei Handgreiflichkeiten gar vom ganzen Turnier.